Aufnahmeantrag für den Verein — Vorlage und Anleitung

Der Aufnahmeantrag ist der Vertragsschluss zwischen Mitglied und Verein — und zugleich der Moment, in dem der Verein zum ersten Mal personenbezogene Daten erhebt. Beides muss das Formular sauber tragen: die Aufnahme nach der Satzung und die Information nach der DSGVO.

Was in den Antrag gehört

Der Datenschutzhinweis — Pflicht, nicht Kür

Bei der Erhebung muss der Verein nach Art. 13 DSGVO informieren: wer verantwortlich ist, wozu die Daten verarbeitet werden, auf welcher Grundlage (die Mitgliedschaft selbst, Art. 6 Abs. 1 lit. b), wie lange sie gespeichert bleiben und welche Rechte das Mitglied hat. Die Vorlage enthält dafür einen Kurzhinweis mit Verweis auf die vollständige Datenschutzerklärung des Vereins. Wichtig: Für die Mitgliederverwaltung selbst braucht es keine Einwilligung — eine abgefragte „Einwilligung in die Datenverarbeitung” ist nicht nur überflüssig, sondern schädlich, weil sie widerrufbar klingt, was die Vertragsdaten nicht sind. Einwilligung nur dort, wo sie hingehört: etwa für Fotos auf der Vereinswebsite, als eigenes, freiwilliges Feld.

Die häufigsten Fehler

Vom Papier in die Verwaltung

Der Antrag ist der Anfang der Mitgliederakte: In Pertono wird das neue Mitglied mit Eintrittsdatum, Beitragsklasse und Abteilung angelegt und per Einladung in die App geholt — Stammdaten pflegt es dann selbst, statt dass der Vorstand Adressänderungen hinterherträgt.